Fische im Gartenteich
Tanja | 19 November 2011 | 04:59Fische sind echte Hingucker, sie bringen Leben und Bewegung in einen Gartenteich. Auch für das Ökosystem erweisen sie sich als nützlich. Sie verspeisen so manchen unliebsamen Teichgast, wie die Mücke zum Beispiel, und sie scheiden Stickstoff aus, den die Teichpflanzen benötigen.
Fische sollten niemals in einen neu angelegten Teich eingesetzt werden., da der noch nicht mit ausreichend Stickstoff abbauenden Bakterien besiedelt ist. Im Fachhandel erhält man dafür spezielle Starterkulturen.
Der Teich muss mindestens 90 cm tief sein, damit die Fische unbeschadet den Winter überstehen.
Manche Fische, wie zum Beispiel der beliebte Koi, gründeln gern. Deshalb sollten sie am Teichgrund Sand und Kies vorfinden. Zwischen größeren Steinen kann sich allerdings Schlamm ansammeln, der zu Fäulnis führt.
Je nach Größe der Fische sollten nicht mehr als drei bis vier Tiere pro Kubikmeter Wasser eingesetzt werden. Möchte man unterschiedliche Arten halten, ist unbedingt darauf zu achten, dass sie friedfertig miteinander auskommen.
Unkompliziert sind kleine Arten wie Moderlieschen, Bitterling oder Stichlinge. Goldfische brauchen mehr Platz. Gras- und Silberkarpfen eignen sich nur für größere Teiche. Zu beachten ist auch, dass manche Tiere offene Wasserflächen lieben, andere eher mit Wasserpflanzen bewachsene Bereiche.
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