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Baugrundgutachten – vorbeugen statt ausbaden

Tanja | 23 November 2011 | 04:58

Keine Lust auf Wasser im Keller oder Setzungsrisse am neuen Haus? Ein Baugrundgutachten beugt solchen Schäden vor. Der Verzicht kann sich als großer Fehler herausstellen, meinen Experten. Nur auf diese Weise bekommt der Bauherr echte Planungs- und damit auch Kostensicherheit.

Ein Gutachten bietet dem Architekten, dem Statiker, dem Erd- und Kellerbauunternehmen eine verlässliche Grundlage für ihre Arbeit. So lassen sich beispielsweise bei schwierigen Verhältnissen – zum Beispiel weicher Untergrund oder wenig tragfähige Auffüllungen – geeignete Gründungsvarianten entwickeln. Falls es Schichtwasser gibt oder der Grundwasserspiegel hoch steht, kann man dem mit besonders abgedichteten Keller gegen drückendes Wasser begegnen.

Bei ungünstigen Wasser- oder schlechten Bodenverhältnissen kann der Fachmann mittels Gutachten bereits vorab mögliche Gründungsvarianten durchkalkulieren und so die jeweils kostengünstigste Lösung finden.

Außerdem weiß man schon vorher, ob vielleicht Felssprengungen, eine Hangsicherung, die Sicherung der Baugrube oder Ähnliches anstehen. Gegebenenfalls geht es darum, den Boden unter den Fundamenten gegen Schotter auszutauschen. Außerdem können mögliche Schadstoffbelastungen erkannt und die nötige Entsorgung veranlasst werden.

Solch ein Gutachten sollte von einem erfahrenem Fachmann angefertigt werden. Die Kosten dafür liegen zwischen 500 und 1.000 Euro, je nach Umfang der Untersuchungen. Ein Posten, der angesichts der Gesamtbaukosten lohnt.

Oder anders ausgedrückt: ein minimaler Einsatz für maximale Sicherheit.

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Baugrube, Baugrund, Baugrundgutachten, Bodengutachten, Bodenverhältnisse, Grundwasserspiegel, Kellerbauunternehmen, Schichtwasser, Vorbeugen mit Baugrundgutachten, Wasser im Keller
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