Beerensträucher richtig zurückschneiden
Tanja | 28 Juli 2008 | 21:50Die meisten Beerensträucher werden unmitÂtelbar nach der Ernte zurückgeschnitten. Beim häufigsten Beerenobst, der roten Johannisbeere, ist das Ende Juli, Anfang August der Fall. Sollten Sie Exemplare haben, die zum AuseinanderfalÂlen neigen, das heißt, bei denen sich die Äste unter der Last der Früchte weit auseinandergeboÂgen haben, werden diese um etwa ein Drittel gestutzt. Sehr alte Triebe werden als Ganzes bodenÂnah herausgeschnitten. Bei roten und weißen Johannisbeersträuchern sollten keine Triebe älter als 5 Jahre sein, bei schwarzen Johannisbeeren nicht älter als 3 Jahre. Für die schwarze Johannisbeere gilt in noch stärkerem Maße: Der zukünftige Ertrag wird nur am hellen Holz produziert. Das Schnittgut kann übrigens zum Anziehen neuer Sträucher verwenÂdet werden.
Während man bei Johannisbeeren versucht, durch Rückschnitt und Auslichten die Bildung neuer Bodentriebe anzuregen, geschieht dies bei Stachelbeeren ganz von selbst. Bei diesem Beerenobst lässt vielmehr das Wachstum in die Höhe zu wünschen übrig. Dem versucht man entgegenzuwirken, indem überzählige Bodentriebe während der Winterruhe komplett entfernt werden. Es genügen 8 bis 10 Triebe je Strauch, die etwa 6 Jahre erhalten bleiben. Erst dann werden sie allmählich durch jüngere ersetzt.
Bei sommertragenden Himbeeren werden alle alten Ruten nach der Ernte entfernt, HerbsthimÂbeersträucher schneidet man im Winter komÂplett zurück.
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