Mittel gegen die Krautfäule
Tanja | 25 November 2011 | 16:59Den besten Schutz gegen das Auftreten der Kraut- und Braunfäule bietet eine Kultur, bei der die Pflanzen nur von unten gewässert werden. Denn die Sporen, die durch Wind oder hochspritzendes Erdreich auf die Blätter gelangen, benötigen Feuchtigkeit, um auszukeimen. Optimal ist daher ein GewächsÂhaus oder auch ein sonniger Platz unter einem weiten Dachvorstand. Nach Süden ausgerichtet, schützt dieser die Pflanzen vor zu viel Nässe.
Wenn man den Pflanzen beides nicht anbieten kann, erhält man im Fachhandel spezielle PlasÂtikhauben für je 2 bis 3 Tomatenpflanzen, die zur Ostseite hin offen sind. Unter dem Schutz dieser Hauben gedeihen die Pflanzen in regenreichen Jahren wesentlich besser als im Freiland.
Ein frischer, gut humusversorgter, durchÂlässiger Boden mit neutraler bis leicht saurer Bodenreaktion (pH-Wert 6-7) in vollsonniger Lage und eine kaliumbetonte Düngung fördern die Widerstandsfähigkeit der Pflanzen. Bei FreiÂlandanbau sollten die unteren Blätter entfernt werden, damit hochspritzendes Wasser nicht auf die Blätter gelangt. Eine Mulchschicht hält den Boden länger feucht, in Trockenperioden sollte gelegentlich, dann aber durchdringend, gewäsÂsert werden.
Tomaten benötigen jedes Jahr einen anderen Platz. Entgegen weitverbreiteter Meinung sind sie nicht selbstverträglich. Auch sollten sie nicht vor und nach den Kartoffeln angebaut werden. Bei Infektion durch eine Verbreitung über die Frühkartoffel werden häufig zunächst die Früchte befallen.
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