Mauern mit Porenbeton
Tanja | 30 Juli 2008 | 19:38Wichtig ist die richtige Konsistenz des Klebemörtels: Wenn zur Trockenmischung genau die vom Hersteller vorgeschriebene Wassermenge zugegeben wird und man das Ganze sorgfältig mit Bohrmaschine und Rührquirl vermengt, entsteht ein pastöser Mörtel, der sich leicht aufziehen lässt. Die durch die Zahnung der Kelle entstehenden feinen Mörtelstränge dürfen dabei nicht in sich zuammenfließen. Da beim Mauern mit Porenbeton auch die Stoßfugen verklebt werden, zieht man auch hier Mörtel auf. Die neuen Steine werden dann jeweils mit etwa 5cm Abstand aufsetzt und vorsichtig an die bereits vermauerten Steine herangeschoben. Aus den Fugen tretende Mörtelreste lässt man erstarren und stößt sie dann mit der Kelle ab, bevor sie ganz erhärten. Die Oberfläche ist bei sorgfältig erstelltem Mauerwerk aus Pore beton nachher so glatt, dass nur ein hauchdünner Spachtelputz erforderlich ist. Fliesen können sogar direkt auf die auf die rohen Steine geklebt werden. Die Steine müssen nur mit Tiefengrund vorbehandelt werden. Immer, wenn beim Mauern Passsteine erforderlich sind, kommt die Säge zum Einsatz. Man kann eine Handsäge mit Winkelführung, aber auch einen Elektrofuchsschwanz benutzen Besonders exakt und komfortabel arbeitet eine spezielle Bandsäge für Porenbeton.
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