Hausbau mit Porenbeton
Tanja | 30 Juli 2008 | 20:31Sobald die Bodenplatte des Hauses gegossen und nach einigen Tagen des Aushärtens belastbar ist, erscheint der Baustellenbetreuer, um dem Selbstbauer zu zeigen, wie der Anfang gemacht wird. Er prüft zunächst, ob die Bodenplatte exakt vorbereitet worden ist. Bei sorgfältiger Ausrichtung der Schalung dürfen die Hausecken nur geringe Höhenunterschiede aufweisen. Mit einem Nivelliergerät werden die Höhen ganz exakt gemessen. Der erste Arbeitsschritt besteht darin, an allen vier Hausecken Steine zu setzen, deren Oberkante sich auf gleicher Höhe befinden. Hier muss natürlich noch mit ganz normalem Mörtel gearbeitet werden. Für den Bauprofi kein Problem. Noch darf der Hausbauer nur zuschauen und Handreichungen machen. Nachdem alle Ecksteine auf gleichem Niveau im Mörtelbett liegen, werden Schnüre gezogen, an denen man die folgenden Steine der ersten Lage ausrichtet. Der Bauherr fungiert wiederum nur als Handlanger, während der Baustellenbetreuer routiniert die Steine ins Mörtelbett setzt. Auch beim Hochmauern der Außenecken darf der Bauherr zunächst nur zuschauen. Jetzt lernt er die Klebetechnik kennen. Entscheidend ist beim Mauern mit Planblöcken aus Porenbeton, dass die erste Steinlage möglichst exakt ausgerichtet worden ist. Das weitere Hochziehen des Kellermauerwerks läuft dann immer nach dem selben Schema ab: Die letzte Steinlage wird sorgfältig mit einem speziellen Reibebrett geglättet und anschließend abgefegt; Dünnbettmörtel wird mit der mitgelieferten Zahnkelle in gleicher Schichtstärke aufgezogen; die Steine werden aufgelegt und mit einem Gummihammer festgeklopft.
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