Wissenswertes über Beton
Tanja | 2 August 2008 | 20:19Ob beim Neubau, bei Renovierungen oder kleineren Reparaturarbeiten am Haus: Immer wieder brauchen wir Beton, um Fundamente oder Mauern herzustellen. Auf die richtige Mischung kommt es an. Die Härte von Beton ist sprichwörtlich. Dennoch gibt es große Unterschiede, was die Eigenschaften der verschiedenen Mischungen angeht. Aber fangen wir von vorne an: Jeder Beton besteht aus Kies, Zement und Wasser. Der Fachmann unterscheidet zwischen Normalbeton, Leichtbeton und Schwerbeton. Während poröse Zuschläge beim Leichtbeton für eine verringerte Rohdichte sorgen, bewirken besonders schwere Anteile wie Stahlsand oder Schwerspat beim Schwerbeton genau das Gegenteil. Der Zuschlagstoff für Normalbeton, wie ihn der Heimwerker auf seiner Baustelle anmischt, ist Betonkies: Ein Sand-Steine-Gemisch im so genannten „günstigen Sieblinienbereich“. Diese Bezeichnung weist auf den Gewinnungsprozess im Kieswerk hin, bei dem durch Auswahl entsprechender Siebe eine ausgewogene Mischung aus Sand und Steinen unterschiedlicher Korngröße erzielt wird. Die größeren Steine im Kies verleihen dem Beton die Härte. Der Sandgehalt und die kleineren Steine sorgen dafür, dass sich die Hohlräume zwischen den groben Partikeln optimal füllen. Gegenüber einer homogenen Mischung verringert sich damit der Zementbedarf, während die Druckfestigkeit gleichzeitig zunimmt. Dass die Zuschlagstoffe eine so feste Verbindung miteinander eingehen, beruht auf der Erhärtung des mit Wasser vermischten Zements, dem Zementleim. Zement besteht im Wesentlichen aus Verbindungen von Kalziumoxid mit Siliziumoxid, Aluminiumoxid und Eisenoxid. Die natürlichen Rohstoffe zur Zementherstellung sind Kalkstein und Ton. Sie werden gemahlen getrocknet und dann in Spezialöfen gebrannt. Was herauskommt, ist das hydraulische, also durch Zugabe von Wasser wirksame Bindemittel, das als „Portlandzement“ in 25 Kilo Säcken erhältlich ist.
User suchten nach:
mauern zementmischung
Ähnliche Themen auf diesem Portal
- Mauern mit Porenbeton
Wichtig ist die richtige Konsistenz des Klebemörtels: Wenn zur Trockenmischung genau die vom Hersteller vorgeschriebene Wassermenge zugegeben wird und man das Ganze sorgfältig mit Bohrmaschine und Rührquirl vermengt, entsteht ein pastöser Mörtel, der sich leicht aufziehen lässt. Die durch die Zahnung der Kelle entstehenden feinen Mörtelstränge dürfen dabei nicht in sich zuammenfließen. Da beim Mauern - Hausbau mit Porenbeton
Sobald die Bodenplatte des Hauses gegossen und nach einigen Tagen des Aushärtens belastbar ist, erscheint der Baustellenbetreuer, um dem Selbstbauer zu zeigen, wie der Anfang gemacht wird. Er prüft zunächst, ob die Bodenplatte exakt vorbereitet worden ist. Bei sorgfältiger Ausrichtung der Schalung dürfen die Hausecken nur geringe Höhenunterschiede aufweisen. Mit einem Nivelliergerät werden die Höhen - Porenbeton: Leicht und doch stabil
Das klassische Mauern mit Steinen, die im Mörtelbett einzeln an der Schnur ausgerichtet werden müssen, überfordert viele potentielle Selbstbauer. Für diese Klientel sind Bausysteme mit Plansteinen ideal. Anstelle der gut 1 cm dicken Mörtelschicht wird dabei nur ein dünner Klebemörtel aufgezogen, der die Steine miteinander verbindet. Im Prinzip muss man also nichts anderes tun, als - Solare Kombispeicher
Wer mit der Sonne auch heizen will, der braucht einen Kombispeicher. Der Kombispeicher hält sowohl warmes Heizungswasser als auch warmes Trinkwasser bereit. Kombispeicher gibt es in zwei verschiedenen Bauarten: Beim Tank-im-Tank-System befindet sich das Trinkwasser in einem kleineren Tank im Inneren. Diese Trinkwasserblase besteht entweder aus Edelstahl oder emailliertem Stahl. Alternativ zum Tank-im-Tank gibt es Speicher, - Trockenmauerwerk
Als logische Weiterentwicklung der mörtelfreien Stoßfuge haben die Bautechniker einen Leichtbetonstein für Trockenmauerwerk entwickelt. Mittlerweile sind schon Hunderte von Häusern damit errichtet worden, und sie stehen fest und solide wie jedes konventionell gemauerte Gebäude. Trockenmauerwerk ohne Mörtel bietet neben der rationellen Verarbeitung sogar entscheidende Qualitätsvorteile. Trockenmauerwerk ist in unbelastetem Zustand stabiler als eine frisch vermörtelte Wand.
Eine sehr schöne Zusammenfassung über Beton und dessen Beschaffenheit und Eigenschaften. Mit dieser Anleitung steht einem nichts im Wege, seinen Beton auch mal selbst zu mischen.
Eine sehr schöne Zusammenfassung über Beton und dessen Beschaffenheit und Eigenschaften. Mit dieser Anleitung steht einem eigentlich nichts mehr im Wege, das nächste Mal seinen Beton selbst zu mischen.
Also ich glaube das war eh lediglich ne Mode