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Tipps für die Innenputzsanierung

Tanja | 7 Dezember 2011 | 05:01

Bevor Innenwände einen Neuanstrich erhalten, tapeziert oder mit einem Edelputz versehen werden, ist zunächst deren Oberfläche auf ihre Tragfähigkeit prüfen.

Dazu empfehlen sich folgende Prüfverfahren: Sichtprüfung, Wischprüfung, Kratzprobe, Klopftest und Abreißprüfung.

Bei einer Sichtprüfung stellt man fest, ob es Verfärbungen, Verschmutzungen, Fettflecken, Ausblühungen oder Ablösungen von Altanstrichen gibt.

Durch eine Wischprüfung mit einem dunklen Tuch wird ermittelt, ob Altanstriche kreiden oder Putze sanden beziehungsweise abbröckeln.

Die Kratzprobe mit einer Messerspitze oder einer Schraubendreherklinge gibt Aufschluss darüber, ob der Putz noch ausreichend fest und tragfähig ist. Ein gesunder Putz zeigt bei diesem Test nur oberflächliche Kratzer, ein mürber Putz lässt sich tiefer einkerben, wobei sich Kalk- oder Sandbestandteile lösen.

Der Klopftest mit dem Fingerknöchel gibt Aufschluss darüber, ob sich womöglich größere Teile eines Putzes vom Untergrund abgelöst haben, in diesem Fall klingt es hohl. Die losen Partien müssen abgeschlagen und erneuert werden.

Bei Altanstrichen empfiehlt es sich, durch eine Abreißprüfung festzustellen, ob die Farbe noch fest auf dem Untergrund sitzt. Bleiben Teile der Farbe am Klebeband hängen, muss die Fläche komplett abgewaschen und dann mit Tiefengrund vorbehandelt werden.

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