Alte Hecken neu beleben
Tanja | 7 Dezember 2011 | 16:58Eine alte Hecke sieht zwar gerne etwas verwildert, lückenhaft oder ungepflegt aus, aber dank einiger Techniken lässt sie sich wieder instand setzen. Wer eine verwilderte Hecke kurieren will, muss zuerst sämtliches Unkraut jäten, das sich am Fuß der Hecke angesiedelt hat. Danach wird der Boden gut vorbereitet, etwaige Lücken kann man neu bepflanzen. Nun wird die Hecke kräftig zurückgeschnitten. Eine alte Hecke kann man ganz zurückschneiden und bis zur gewünschten Höhe wachsen lassen – oder nur in der Höhe und/oder Breite normal reduzieren; hierfür genügt im Regelfall eine Heckenschere. Selbst bei regelmäßigem Schnitt werden Hecken jährlich etwas höher. Schneiden Sie die Hecke 15 cm niedriger als die gewünschte Endhöhe sein soll.
Ist die Hecke zu breit? Solch ein Schnitt beansprucht zwei Jahre. Danach sieht die Hecke zwar kahl aus, doch sie treibt bald neu aus. Nach dem Schneiden den Boden unter der Hecke mulchen oder mit reichlich Kompost versorgen, zusätzlich Knochenmehl streuen.
Diese Radikalkur verträgt keine Koniferenhecke, da sie kaum wieder austreibt. Bei kahlen Hecken hilft nur neu pflanzen. Als langlebige Hecke eignen sich Eibe, Ilex, Buchsbaum und Buche am besten. Liguster und Geißblatt bzw. Heckenkirsche wachsen zwar sehr schnell – was anfangs ein Vorteil ist – doch muss man sie später häufig schneiden.
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