Sichtschutzkonstruktionen
Tanja | 9 Dezember 2011 | 17:00Viele haben mit einer Aussicht zu kämpfen, die den Garten beherrscht. Die Ursache mag außerhalb oder innerhalb des Gartens liegen – etwa des Nachbarn Garage, ein großer Baum, ein hässliches Gebäude oder das knallbunte, zu auffällige Spielgerät der eigenen Kinder, das sie so sehr lieben. Derlei Störfaktoren wirken sich optisch auf den Garten aus und gedanklich auch auf uns. Das bloße Wissen um seine Existenz kann ein stetes Ärgernis bedeuten.
Sichtschutzkonstruktionen sind praktisch, um Abhilfe zu schaffen, z.Bsp. einen Bereich wie Kinderspiel- oder Sitzplatz abzugrenzen. Ein Gitterwerk oder lockerer Flechtzaun sieht sehr leicht aus. Sie erlauben den Durchblick und bewahren das Gefühl einer gewissen Weitläufigkeit.
Ursprünglich nicht als Sichtschutz gedacht, sind Dinge wie ein schönes Klettergerüst aus Holz oder Sträucher, die vom Wohnzimmerfenster den Blick auf sich ziehen. Damit können Sie unerwünschte Anblicke zum Teil verdecken.
Ein üblicher Weg, um unattraktive Objekte zu tarnen, ist die Pflanzung eines schnellwachsenden, möglichst immergrünen Baumes. Darüber sollten Sie jedoch sehr gründlich nachdenken. Der Baum kann schnell zu einem eigenen Problem werden; er wirft starken Schatten, seine Wurzeln breiten sich aus, und er braucht viel Wasser. Eine düstere Hecke lässt sich nicht verbergen, aber wunderbar nutzen als Hintergrund für die blasse Silhouette einer Weißbirke zum Beispiel.
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