Erste Hilfe bei gelben Blättern
Tanja | 15 August 2008 | 19:54
Wer kennt das nicht: Rhododendron, Kamelie und Zitrone sehen aus, als sei die Gelbsucht ausgebrochen. Man düngt, man gießt, doch die Pflanzen sehen immer armseliger aus. Schaut man genauer hin, erkennt man, dass die Blätter häufig nicht völlig gelb gefärbt sind, sondern nur die Blattzwischenräume. Die Blattadern behalten ihr Grün. Meistens handelt es sich dann um eine Eisenmangelchlorose. Eisen ist ein wichtiger Pflanzennährstoff, der in geringen Mengen zum Aufbau des Pflanzenfarbstoffs Chlorophyll benötigt wird. Selten ist zu wenig Eisen im Boden vorhanden, doch kann es in kalkhaltigen Böden von einigen Pflanzen nicht genutzt werden. So entwickelt sich der oben beschriebene Schaden. Abhilfe schafft dauerhaft nur eine Absenkung des pH-Wertes im Boden; kurzfristig kann man den Pflanzen durch Verabreichung eines speziellen Eisendüngers helfen. Am besten wirkt er, wenn er in flüssiger Form als Blattdüngung verabreicht wird. Schon nach kurzer Zeit erholen sich die Pflanzen und die Blätter färben sich wieder grün.
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