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Wissenswertes über Himbeeren

Tanja | 13 Dezember 2011 | 16:59

Bei Sommerhimbeeren sind bis August alle Früchte reif. Bei Herbsthimbeeren dagegen beginnt in dieser zeit erst die reife, die dann im November endet. Zu welcher Gruppe die Himbeeren gehören, hat auch Auswirkungen auf die Art, sie zu schneiden. Ganz einfach ist es bei Herbsthimbeeren. Hier werden die Triebe nach der letzten Ernte ebenerdig abgeschnitten, da sie im nächsten Spätsommer an ganz anderen Trieben fruchten. Diese Himbeeren sind übrigens frei von Maden, weil Himbeerkäfer dann schon längst nicht mehr unterwegs sind.

Etwas schwieriger ist das Auslichten der Sommerhimbeeren. Die neuen Triebe vom Sommer müssen unbedingt stehen bleiben, denn sie werden im nächsten Sommer Früchte tragen. Alles übrige, die alten, braunen, verholzten Triebe, schneidet man ebenerdig ab, weil sie später nicht mehr oder nur schlecht tragen werden. Außerdem werden von den jungen, grünen Ruten besonders dünne und übermäßig dicke Ranken herausgenommen, da sie als besonders krankheitsanfällig gelten.

Himbeeren sind „Starkverzehrer“, die langsam fließende Dünger bevorzugen. Ideal ist eine Kompostgabe im Frühjahr sowie zusätzlich etwa 80 Gramm Hornspäne je Quadratmeter. Die Wurzeln wachsen eher flach im Boden und mögen es nicht, wenn dieser bearbeitet wird oder austrocknet. Eine regelmäßige erneuerte Abdeckung des Wurzelbereichs mit Rindenkompost oder angewelktem Rasenschnitt hilft, die Wurzeln feucht zu halten und Unkraut zu unterdrücken.

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Kategorien
Garten
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