Bunte Alternative – Heckensträucher
Tanja | 30 Januar 2012 | 04:59Heckensträucher zählen trotz regelmäßiger Schnittarbeiten zu den pflegeleichtesten und dauerhaftesten Pflanzen, die für Sicht- und Windschutz sorgen. Gleichzeitig sind sie ungleich schöner als viele Zäune und Mauern. Frei wachsende, blühende Heckensträucher sind eine schöne Alternative zu monotonen „grünen Wänden“ aus immergrünen Eiben, Thuja oder Scheinzypressen.
Die meisten dieser Heckensträucher werden in der Regel 2 bis 4 Meter hoch und benötigen nur wenige Korrekturschnitte. Sind stärkere Eingriffe erforderlich, lichtet man vor dem Einkürzen aus, um den natürlichen Habitus der Sträucher in kleinerer Form zu bewahren. Bei entsprechender Wahl lässt sich eine dauerhafte Blüte von Januar (Winterheckenkirsche) bis weit in den Herbst hinein erreichen. Vor allem die chinesische Neueinführung mit der blumigen Bezeichnung „Sieben Söhne des Himmels“ – Strauch oder die noch seltene Wintergrüne Ölweide sind eine wertvolle Bereicherung. Die meisten Blütensträucher werfen allerdings im Herbst ihr Laub ab.
Viele der Sträucher kann man ganzjährig als Containerware kaufen. Wurzelnackte Sträucher werden dagegen im Herbst gepflanzt. Sie sind meist preiswerter, müssen aber zurückgeschnitten werden. In jedem Fall sollte der Boden gut vorbereitet sein. Vor allem die Sohle des Pflanzlochs muss gut gelockert werden. Eine Bodenverbesserung erreicht man mit reifem Kompost oder Pflanzenerde. Nach dem Pflanzen muss gut eingeschlämmt werden. Der Abstand sollte 60 Zentimeter betragen.
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