Wissenswertes über Fassadenputze
Tanja | 24 August 2008 | 22:29Die Fassade ist der sichtbare Teil der Außenwand, und ihre Kosten sind bei den Angaben für Außenwände schon eingerechnet. Als Außenputz sind mineralischer, Kalk-, Zement-, Kunststoff- und Wärmedämmputz im Angebot.
Die verschiedenen Eigenschaften ermöglichen es dem Bauherrn, lokale Witterungsbedingungen zu berücksichtigen. Mineralischer Putz ist vielseitig einsetzbar und kann entsprechend den klimatischen Bedingungen vor Ort durch die geeignetste Mörtelgruppe optimiert werden. Kalkputz nimmt Wasser schnell auf und gibt es schnell wieder ab, dadurch hält die Fassade lange und wird nicht durch Frost geschädigt. Allerdings ist Kalkputz im Sockelbereich wegen dauernder Durchfeuchtungsgefahr ungeeignet, hier sollte ein wasserabweisender Putz verwendet werden. Wegen seiner Frost- und tauwasserbeständigkeit wird er hauptsächlich im Sockelbereich eingesetzt. Kunstharzputz eignet sich vor allem für wärmedämmsysteme. Spezieller Wärmedämmputz besteht aus mineralischem Putz, dem Polystorolkügelchen, Perlite aus Lava oder Kork beigemischt werden. Dieser dreilagige Putz erreicht einen sechsfach höheren Wärmedämmwert als sonstige Putzarten und hilft somit Energie und damit Geld sparen.
Die Farbauswahl für Fassadenanstriche und Außenputz sowie die Verblendung der Außenwand richtet sich nach dem Untergrund und beeinflußt den Gesamtpreis erheblich.
Empfehlenswert für Fassadenanstriche sind Silikatfarben, die mit den Kalkfarben vergleichbar, aber wesentlich witterungsbeständiger sind. Allerdings bieten sie keinen Feuchtigkeitsschutz, dazu bedarf es einer nachträglichen Imprägnierung.
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