Schnelle Lösung für Gartenwege
Tanja | 18 Dezember 2011 | 18:13Weiche Wege zwischen den Staudenbeeten, Unterteilungen von Gemüsebeeten und der Pfad durch das Heidegärtchen können sehr gut mit Hilfe von Forst- und Gartenabfällen wie Häckselgut naturnah gestaltet werden. Wichtig ist jedoch, dass dieses recht lockere Material seitlich einen gewissen Halt bekommt. Am besten verwendet man es nur zwischen bewachsenen Beetflächen. Als Übergang zum Rasen oder zu anderen, befestigten Flächen ist es nicht geeignet, da sich seine Bestandteile beim Begehen verschieben.
Rindenmulch wird aus Rindenabfällen der Holzindustrie gefertigt und verrottet relativ langsam. Manche Produkte haben einen strengen Geruch, der sich jedoch im Laufe weniger Wochen verflüchtigt. Rindenmulch ist in der Regel von relativ dunklem Braun, was bei der Gestaltung zu berücksichtigen ist.
Eine andere Möglichkeit ist das Ausbringen von Häckselmaterial, also dem Endprodukt von grob geschredderten kleinen Ästen und Zweigen aus dem Gartenbereich. Dieses Material ist meist sehr viel heller als der Rindenmulch, verrottet aber auch etwas schneller. Dafür hat man keine Kosten, wenn man selber genügend zu häckseln hat oder in der Nachbarschaft immer wieder Schnittgut anfällt.
Beide Belagsarten sollte man auf einer wasserdurchlässigen, tragfähigen Schicht verteilen. Einfach den Rasen beziehungsweise den Bewuchs entfernen, etwas Splitt oder Sand einfüllen und dann eine etwa 5 Zentimeter starke Schicht darauf verteilen.
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