Feuchte Keller vermeiden
Tanja | 19 Dezember 2011 | 04:58Viele Experten raten vom Kellerbau ab. Nicht nur ökologische Gründe, nämlich das Fehlen vertretbarer ökologischer Baustoffe, spielen eine Rolle, sondern auch der hohe Preis, den die Errichtung und Instandhaltung eines Kellers fordern kann. Deshalb ist besondere Aufmerksamkeit, Kontrolle und Information anzuraten in Bezug auf Bodenfeuchte, auf Temperatur und Feuchte der Kellerräume, auf die Baumaterialien und auf die Abdichtung.
Neben der Vermeidung von kapillar aufsteigender Feuchtigkeit durch den Einsatz von Kiesfilterschichten ist eine vorschriftsmäßige ableitende Drainage auszuführen, die gegen Versandung geschützt sein muss.
Zur Vermeidung von Feuchteschäden im Keller sollten die Außenwände Wasserdampf aus der Raumluft aufnehmen können. Die Wandbaumaterialien des Kellers sollten eine geringe Wärmeleitfähigkeit aufweisen und gegen die Dauerfeuchtigkeit des Erdreichs geschützt sein.
Beton, als Sperrbeton zusätzlich feuchtigkeitsabweisend, Betonhohlblocksteine und Kalksandsteine sind nur bedingt als Materialien für Kellerbauwerke geeignet. Teilweise sind allerdings Betonbauteile aus statischen Gründen erforderlich beziehungsweise nicht zu umgehen. Hier kann nur durch eine Umplanung im gesamten Entwurf ein feuchter Keller vermieden werden. Wer sich die Mühe macht und den Aufwand nicht scheut, seinen Keller aus Natursteinen zu mauern, zum Beispiel aus Sandstein, wie in alten Fachwerkhäusern üblich, erhält in seinem Keller vorzügliche raumklimatische Bedingungen. Gut bewährt haben sich auch Ziegelbaustoffe mit außenseitiger Feuchtigkeitssperre.
Â
Ähnliche Themen auf diesem Portal
- Grundlagen für ökologisches Bauen
Ökologisches Bauen beginnt schon bei der Planung des Hauses. Hier ein paar Tipps dafür. Eine kompakte Hausform hilft Energie sparen. Nicht alle Räume müssen gleichmäßig beheizt werden, das schafft Wärmepuffer, die zu einem gesundem Raumklima beitragen. Man sollte die Zimmer dem Lauf der Sonne folgend anordnen, Aufenthaltsräume möglichst auf die Südseite, Küche, Bad, und Schlafräume eher - Vollholzbalken oder Brettschichthölzer?
Sollen große Spannweiten mit Holzbauteilen überbrückt werden, kommen meist Brettschichthölzer zum Einsatz. Diese bestehen aus mehreren schmalen Brettern, die zu Balken miteinander verleimt werden. Vorteile gegenüber Vollhölzern sind die größere Tragfähigkeit durch eine schubfeste Verbindung einzelner Bohlen sowie eine deutlich geringere austrocknungsbedingte Verformung im eingebauten Zustand. Bei kostengünstigen Häusern wird dennoch gerne Vollholz anstatt Brettschichtholz - Wandbaustoffe
Aus gutem Grund entscheidet die Mehrzahl der Bauherren sich bei uns nach wie vor für die konventionelle Massivbauweise, bei der Stein auf Stein gesetzt wird. Massiv gebaute Häuser überzeugen durch ihr angenehmes Raumklima, bei dem die Wände als Temperaturpuffer dienen. Zudem garantieren schwere Steinwände einen optimalen Schallschutz. Seitdem die Energiekosten drastisch in die Höhe gestiegen sind, - Kostenfalle Billigprodukte
Zum Ausbau schlüsselfertig kostengünstig angebotener Häuser werden gerne Materialien in einfachster Ausführung verwendet, beispielsweise für Wandoberflächen und Bodenbeläge oder bei Einbauten wie Sanitärgegenständen oder Treppengeländern. Die verwendeten Materialien lassen die genannten Häuser oft bereits nach wenigen Jahren „verbraucht“ erscheinen. Beispielsweise werden Fliesen- und Laminatbodenbeläge mit unterschiedlichen Abriebfestigkeiten der Oberflächen angeboten. Die gewählten Oberflächenabriebfestigkeiten sollten auf die - Feuchtigkeit im Keller, was nun?
Wenn die Mauern im Keller feucht sind, ist das ein Problem und es können sich Schimmelpilze bilden. Das ist nicht gut für die Gesundheit und außerdem schadet die Feuchtigkeit auch dem Klima im ganzen Haus und kann im schlimmsten Fall die gesamte Wohnsubstanz zerstören. Wenn im untersten Geschoss bzw. Keller die Abdichtung der äußeren Wände nicht in
Noch keine Kommentare.