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Die richtigen Bedingungen fürs Keimen

Tanja | 21 Dezember 2011 | 17:03

Wer Samen einfach aussät und darauf wartet, dass sie keimen, kann enttäuscht werden. In diesem Fall hat man den Samen die falschen Aussaatbedingungen geboten. Der Startschuss fürs Keimen kommt nämlich von außen, das bedeutet, Samen brauchen zum Beispiel bestimmte Licht- und Temperaturverhältnisse sowie einen gewissen Feuchtigkeitsgrad. All diese Kriterien gilt es zu beachten.

Man unterscheidet in folgende Gruppen:

Dunkelkeimer: Die Mehrzahl der Pflanzen zählt dazu. Diese Samen wollen je nach Art in recht unterschiedlicher Höhe mit Erde bedeckt sein (Angaben auf den Samenpackungen).

Lichtkeimer: Zu ihnen zählen Sellerie, zahlreiche Kräuter wie Basilikum, Bohnenkraut, Kresse und Majoran sowie eine Reihe von Gartenblumen wie Glockenblumen und Fingerhut. Lichtkeimer brauchen zwar den Kontakt zur Erde, keimen aber nur optimal, wenn sie nicht damit bedeckt sind. Man drückt sie deshalb nur leicht mit einem Brett in den Boden.

Kaltkeimer: Dazu gehören vor allem Gartenblumen wie Christrosen sowie Hochgebirgspflanzen wie Alpenprimel, Winterling und Enzian. Erst nach einer Kältephase erhalten sie ihr eingebautes Signal zum Keimen. Fehlen niedere Temperaturen, beginnen sie erst gar nicht damit. Diese Samen muss man im Herbst in flache frostfeste Gefäße legen und dem Winter überlassen. Im Frühjahr können sie dann wie jeder andere Samen ausgesät werden. Erst dann beginnen sie zu keimen.

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Dunkelkeimer Walnuss

kältephase rosensamen

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Garten
Tags
Aussaatbedingungen, Bedingungen fürs Keimen, Dunkelkeimer, Feuchtigkeit, Kaltkeimer, Keimen, Lichtkeimer, Samen aussäen, Samen keimen lassen, Samenpackungen
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