Biologischer Gartenhelfer: Brennnesseln
Tanja | 22 Dezember 2011 | 05:00Eine Möglichkeit, Schädlinge umweltschonend zu bekämpfen, sind Brennnesseln. Dazu sammelt man frische Pflanzen von April bis Juni. Trockenware eignet sich nicht für die Herstellung von Brühen, die gegen Schädlinge helfen sollen. Für einen Kaltwasserauszug setzt man 100 l kaltes Wasser mit 5 kg Frischpflanzen an und lässt diese Mischung höchstens 24 Stunden stehen. Keine Metallgefäße verwenden! Nach 20 bis 24 Stunden wird dieser Auszug gegen saugende und beißende Schädlinge in den Morgenstunden gespritzt, wobei es darauf ankommt, dass die Schädlinge von der Brühe direkt getroffen werden. Die Behandlung sollte an mehreren Tagen hintereinander wiederholt werden. Der Wirkstoff ist Nesselgift, das allerdings nach einer Gärung unwirksam wird.
Doch Brennnesseln können noch mehr. Man kann sie auch als Pflanzenhilfsstoff einsetzen. Dazu sammelt man die Großblättrige Brennnessel von April bis Juni. Etwa 10 kg Frischpflanzen oder 2 kg Trockenware werden mit 100 l Wasser angesetzt. Nach drei Wochen Gärung wird diese Brühe 20fach verdünnt angewendet. Höhere Konzentrationen können zu Verbrennungen führen. Wegen des starken Geruchs setzt man hin und wieder etwas Baldrianextrakt und Gesteinsmehl zu. Schwebstoffe vor der Anwendung absieben. Man spritzt die verdünnte Brennnesseljauche, die auch mit anderen Pflanzenauszügen gemischt werden kann, etwa alle vier Wochen in den Morgen- oder Abendstunden auf die Blätter.
Ähnliche Themen auf diesem Portal
- Bekämpfung der Fruchtschalenwickler
Der Fruchtschalenwickler befällt meistens Äpfel, aber auch Birnen und andere Obstarten. Der Befall äußert sich durch Schabe-, mitunter auch Skelettierfraß auf der Unterseite zusammengesponnener Blätter. An Früchten sieht man muldenförmige Fraßstellen unter den angesponnen Blättern. Der Baum verliert Blatt- und damit Assimilationsfläche. Durch die Schabe- und Muldenverletzungen an den Früchten dringen Pilzkrankheiten ein. Der Fruchtschalenwickler überwintert als - Q drei – schafft einen Wasservorrat genau da, wo die Pflanzen Ihn brauchen – im Wurzelbereich
QÂ drei reduziert die Anzahl der Bewässerungen Wasser- und Nährstoffverluste, die durch Versickerung und Verdunstung entstehen, werden minimiert. Â Q drei aktiviert das Wurzelwachstum nachhaltig Die deutliche Steigerung der Wurzelmasse ermöglicht eine bessere Aufnahme von Wasser und Nährstoffen. Â Q drei verbessert die Anfangsentwicklung von Jungpflanzen Die konstante Wasserversorgung beschleunigt die Keimung und Entwicklung von Jungpflanzen. Â Q drei besitzt Langzeitwirkung Wasser - Schnitt von immergrünen Gehölzen
Eine gute Nachricht für alle Pflegemuffel und solche, die Angst vor einschneidenden Maßnahmen haben: Immergrüne Laubgehölze müssen viel seltener geschnitten werden als Laub abwerfende. In der Regel entfernt man nur störende, unschön gewachsene Äste und solche, die durch Frostschäden oder Lichtmangel abgestorben sind. Dies kann eigentlich zu jeder Jahreszeit erfolgen, geschieht aber am sinnvollsten im - Naturprodukt Kork
Kork wird aus den Borken von Korkeichen gewonnen. Die Rinden werden etwa alle 10 Jahre geschält, wobei die Bäume lebensfähig bleiben. Die im deutschen Handel erhältlichen Korkmaterialien stammen vorwiegend aus Portugal, Spanien oder Sardinien. Kork ist fäulnisresistent, schall- und wärmedämmend, widerstandsfähig gegen viele Haushaltschemikalien, atmungsaktiv, feuchtigkeitsregulierend, trittschall-dämmend und frei von schädlichem Faserabrieb. Die elektrostatische Aufladung - Abläufe im Komposthaufen
Abbauphase: Gleich nach dem Aufsetzen fallen Bakterien über die Biomasse her. Sie bauen Eiweiß und einfache Kohlenhydrate ab, es entwickeln sich dabei Ammoniak und hohe Temperaturen bis zu 70 °C, die fast alle Krankheitskeime abtöten. Strahlenpilze durchziehen den Kompost und verwerten Kohlenhydrate, manche auch das Ammoniak, das gebildet wurde. Damit verhindern sie, dass der Kompost
Noch keine Kommentare.