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Gärtnern nach dem Mond

Tanja | 28 August 2008 | 10:03

Nicht wenige eingefleischte Gärtner schwören auf die Kräfte des Mondes und seinen Einfluss auf Pflanzen und Wachstum. Die Wissenschaft spricht dazu bislang ein striktes Nein.
Fest steht jedoch, dass Naturschauspiele wie Ebbe und Flut durch die Anziehungskraft des Mondes bewirkt werden und dass der Menstruationszyklus der Frauen weltweit und mehrheitlich den Vollmond-Phasen entspricht. Warum sollte der Mond also nicht auch auf Pflanzen Einfluss nehmen? Jahrhundertelange Erfahrungen brachten Bauernregeln hervor, wonach die günstigen Zeiten für Holzeinschlag, Heuschnitt, Säen und Pflanzen vom Mond abhängen. Viele Kulturen glauben seit Jahrtausenden an den Einfluss des Mondes auf alle fruchtbringenden und mit dem Wasser in Verbindung stehenden Abläufe in der Natur. Da Pflanzen ihre Nahrung vorwiegend über im Wasser gelöste Nährstoffe auf nehmen, müsste demnach ihr Werden und Wachsen in Bezug zum Mond stehen.
Gedanken dieser Art griff in den 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts der österreichische Esoteriker Rudolf Steiner auf und integrierte sie in seine anthroposophische Lehre. Die Landwirtin Maria Thun widmete sich der systematischen Beobachtung dieser Zusammenhänge und protokollierte sie über 50 Jahre lang. Auf sie gehen die bis heute Jahr für Jahr errechneten lunaren Aussaatkalender zurück. Anhänger dieser These schwören darauf und belegen dies mit reicheren Ernten und gesünderem Wachstum der Pflanzen.

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Tags
anthroposophische Lehre, Einfluss des Mondes, Gärtnern nach Mond, lunarer Aussaatkalender, Maria Thun, Pflanzen, Rudolf Steiner, Steiner, Thun, Vollmond-Phasen
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