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Pflanzen als Bodenverbesserer

Tanja | 29 Dezember 2011 | 04:58

Pflanzen können Böden in kurzer Zeit viel besser reparieren, als wir Menschen. Das Zauberwort heißt Gründüngung – und damit kann der Gärtner auf preiswerte und mühelose Weise nahezu alle Bodenmängel beheben. Zu tun ist nichts weiter, als bestimmte Pflanzen anzusäen, die mit ihren Wurzeln wie ein grüner Spaten die Erde lockern und sie später mit ihrer Grünmasse bereichern, wenn sie in sie eingearbeitet werden.
Gründüngung ist also kein Düngen im üblichen Sinn. Vielmehr ist es ein Aktivieren der Bodenorganismen, denen man mit Pflanzenfutter, Luft, Feuchte und Schutz vor Temperaturschwankungen beste Lebensverhältnisse schafft und so die Fruchtbarkeit des Bodens fördert.
Eine organische Stickstoffdüngung vollbringen Leguminosen (Hülsenfrüchtler). Sie können mit Hilfe von Bakterien Stickstoff aus der Luft binden und lagern ihn pflanzenverfügbar in Wurzelknöllchen ab. Zu ihnen zählen Lupinen, Klee-Arten, Wicken, Bohnen und Erbsen.
Bodenverbessernde Eigenschaften haben Kreuzblütler wie Gelbsenf oder Ölrettich. Mit ihren langen Wurzeln lockern sie den Boden und erschließen aus seiner Tiefe mineralische Nährstoffe. Die Pflanzen nehmen Nährstoffe aus der Tiefe auf und geben sie an den Boden zurück, wenn sie in ihn eingearbeitet werden.
Für gute Bodenwerte sorgen alle Pflanzen, die dicht ausgesät werden und damit die Bodenoberfläche schützen. Dadurch können die Mikroorganismen im Boden ungestört arbeiten und sich reichlich vermehren.

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Kategorien
Garten
Tags
beste Lebensverhältnisse, Bodenmängel, Bodenorganismen, fruchtbarer Boden, Gärtner, Gründüngung, gute Bodenwerte, Mikroorganismen, Pflanzen als Bodenverbesserer, Stickstoffdüngung
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