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Nasse und trockene Bauweise

Tanja | 12 September 2008 | 12:04

Bei der nassen Bauweise werden die Innenwände zusammen mit dem Rohbau erstellt und nach Abschluss der technischen Installation verputzt. Vorteilhaft ist hier das hohe Gewicht der Bauteile, das zur besseren Stabilität des Innenraumklimas während der Sommermonate beiträgt und auch für die Schalldämmung innerhalb des Gebäudes vorteilhaft ist. Dem stehen aber auch einige Nachteile gegenüber:
Das hohe Gewicht schafft beim nachträglichen Ausbau Probleme für die Grundrissgestaltung, da die Wände wegen der direkten Lastabtragung möglichst über den Wänden des darunterliegenden Geschosses stehen müssen. Nur bei Stahlbetondecken mit Armierungszuschlag für nichttragende Wände kann von dieser Regel abgewichen werden.
Die großen Mengen Anmachwasser für Mörtel und Putz bringen viel Feuchtigkeit in den Bau. Schon 1 qm verputztes Mauerwerk benötigt ca. 75 Liter Anmachwasser, die nach und nach wieder an die Raumluft abgegeben werden.
Altbau-Innenwände erreichen die für Wohnungstrennwände geforderte Schalldämmung von 55 dB meist nicht, sie können durch nachträglich aufgebrachte, schalldämpfende Vorsatzschalen verbessert werden.
Der trockene Ausbau bringt im Vergleich zu den Ausbautechniken mit Mörtel, Putz und Estrich keine Feuchtigkeit in den Bau. Aus Holz und Gips werden Bauteile für Boden, Wand und Decke gefertigt. 1 cm Gips entspricht in der Wärmedämmung circa. 3 cm Ziegelmauerwerk. Durch sein gutes Wasseraufnahmevermögen reguliert Gips die Raumluftfeuchte.

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Bauweise, Gipskarton, Innenraumklima, Mörtel, nasse Bauweise, Putz, Schalldämmung, Trockenbau, trockene Bauweise, trockener Ausbau
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