Bonsais im Winter
Tanja | 15 September 2008 | 14:34Um zu wissen, wie man sein Bonsai-Bäumchen richtig pflegt, sollte man zunächst die Art kennen. Denn Bonsais lassen sich sowohl aus winterharten Bäumen wie Ahorn, Eiche, Birke oder Buche ziehen, als auch aus exotischen Pflanzen, zum Beispiel Myrte oder Birkenfeige.
Letztere müssen vor dem ersten Frost ins Haus. Doch auch ein winterharter Bonsai darf nicht ungeschützt im Freien überwintern, Dazu ist die Schale, in der er wurzelt, zu klein. Im Winter brauchen bei Temperaturen unter -5 °C vor allem die Wurzeln einen Schutz. Deshalb stellt man Bonsais am besten in eine Kiste, die mit Styroporplatten aus dem Baumarkt ausgekleidet wird. Achten Sie auf Löcher im Kistenboden. Stellen Sie Ihre Bonsais hinein, sobald diese ihr Laub komplett abgeworfen haben. Die Zwischenräume werden locker mit Stroh, trockenem Laub oder Styroporflocken gefüllt, so dass die Bäumchen bis zum Stamm eingedeckt sind.
Stellen Sie die Kiste an einen regengeschützten Platz unter einem Dachüberstand. Die Gefäße dürfen während des Winters jedoch nicht völlig austrocknen, sonst schrumpfen die Wurzeln und sterben ab. Deshalb muss man während milder Wetterphasen mit einer langhalsigen Gießkanne die Erde befeuchten. In der Regel genügt ein Rhythmus von 14 Tagen. In sehr sonnigen Wintern kann es aber nötig sein, häufiger zu gießen.
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