Wärmepumpen
Tanja | 13 Januar 2012 | 17:01Wärmepumpen nutzen die kostenlos zur Verfügung stehende Energie von Sonne oder Erde — allerdings anders als der Wintergarten auf aktive Weise! Sonnen- und Erdenergie ist gespeichert in Luft, Boden und Wasser.
Ähnlich wie ein Kühlschrank Lebensmitteln Wärme entzieht, entziehen Wärmepumpen ihrer Umgebung Wärme. In einem thermodynamischen Prozess wird diese Wärme auf ein höheres Energieniveau gebracht, das dann für Heizung und Warmwasser zur Verfügung steht. Für diesen Prozess wird Antriebsenergie aus Strom oder Gas benötigt.
Unterschiedliche Wärmepumpensysteme stehen zur Wahl. Die Luft/Wasser-Wärmepumpe arbeitet mit einem Absorber und nutzt die in der Luft gespeicherte Wärme. Da sie jedoch in der kalten Jahreszeit eine Zusatzheizung benötigt, ist sie weniger attraktiv.Â
Besser dagegen ist die Sole/Wasser-Wärmepumpe, welche die Erdenergie nutzt: entweder über Erdsonden in bis zu 150 Metern Tiefe oder über Kollektoren, die großflächig in bis zu zwei Metern Tiefe verlegt werden, wobei allerdings die Kollektorfläche nicht überbaut werden darf.
Als weiteres System käme die Wasser/Wasser-Wärmepumpe infrage. Sie nutzt die im Wasser gespeicherte Energie über in Hausnähe installierte Brunnen.Â
Am effektivsten arbeiten Wärmepumpen mit Wärmequellen, die ganzjährig eine konstante Temperatur aufweisen, also Grundwasser oder Erdwärme aus Sonden. Zum anderen ist der Betrieb in Kombination mit einer Flächenheizung an Wand und im Boden sinnvoll.
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