Edelputze
Tanja | 23 September 2008 | 14:36Heute gibt es Dekorputze als fertig gemischte Produkte, denen nur noch die richtige Menge Wasser zugegeben werden muss. Jeder glatte Gips- oder Kalkputz ist als Untergrund für Dekorputze geeignet. Je nach Korngröße der Zuschlagstoffe und Verarbeitungstechnik ergeben sich sehr unterschiedliche Oberflächenstrukturen. Zu den Klassikern gehört der sogenannte Münchner Rauputz.
Eine Möglichkeit ist, vorhandenen Gipsputz mit dem Dekorputz zu beschichten.. Gerade im Bereich von Treppenhäusern ist Putz ein sehr viel haltbarerer Wandbelag als Tapete. Man versieht die Außenecken mit Eckschienen, behandelt den Gipsputz mit Tiefengrund und trägt dann den Edelputz auf.
Wenn Sie das ewige Tapezieren und Anstreichen Ihrer Wände leid sind, ist farbiger Dekorputz genau die richtige Lösung. Auch farbige Dekorputze sind als Fertigmischung erhältlich Diese wird mit Wasser angerührt und dann mit der Kelle aufgezogen. Da die dicksten Körner beim Münchner Rauputz genau 3 mm stark sind, entsteht auch eine exakt 3 mm dicke Putzschicht, wenn man die Kelle schräg hält und den Putz unter leichtem Druck verteilt.
Anschließend wird die beschichtete Fläche mit einer Kunststoffkelle abgerieben. Je nach Reiberichtung entstehen unterschiedliche Strukturen. Etwa drei bis vier Tage braucht der frische Putz zum Aushärten.
Aus ökologischen Gesichtspunkten wie Wasseraufnahme, Raumklima und Recycling, ist vor allem der wiederentdeckte Lehmputz zu empfehlen.
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