Pflanzen für den Gartenteich
Tanja | 17 Januar 2012 | 05:01Die Seerose steht im Mittelpunkt der Teichbepflanzung: Den makellos weißen Blütenschalen der auch in unseren heimischen Gewässern vorkommenden Weißen Seerose ist die Aufmerksamkeit des Betrachters sicher. Doch ebenso haben die mit Rosa, Rot und Gelb spielenden Zuchtsorten ihre Reize.
Es sollte aber nicht mehr als ein Drittel der Wasserfläche im Teich von Pflanzen bedeckt sein, um eine Überwucherung zu vermeiden.
Für den flachen Uferrand, also eine Wassertiefe von 5 bis 10 Zentimetern, sind Pflanzen wie Tannenwedel, Pfeilkraut, Sumpfvergissmeinnicht und Zwerg-Rohrkolben vorgesehen. Ebenso wie die Seerose pflanzt man auch diese Arten in Gefäße, damit sie sich mit dem ihnen zugedachten Platz bescheiden und nicht im buchstäblichen Sinne ausufern.
Die Pflanzen um den Teich herum gedeihen dagegen in ganz normalem Gartenboden: Es sind dies zum Beispiel die Fackellilien mit ihren feurigen, in die Höhe schnellenden Blütenpfeilen, der Blutweiderich und die Sibirische Wieseniris – allesamt Arten, die sich in Wassernähe von Natur aus pudelwohl fühlen. Einmal gepflanzt, beschränkt sich die spätere Pflege auf ein Minimum.
All diese hohen und halbhohen Pflanzen werden für ein geschlossenes Bild mit flächig verwendeten Bodendecker kombiniert. Zu ihnen gehören das Pfennigkraut mit seinen gelben Blüten und hellgrünen Blättern und der Günsel in seiner hübschen Form mit den rotbraunen Blättern.
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