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Ausläufer und Absenker

Tanja | 18 Januar 2012 | 17:01

Die Ausläufervermehrung ist recht problemlos. Man schneidet einfach einen bewurzelten Ausläufer ab, setzt ihn am neuen Standort in humose Erde und gießt gründlich an. Innerhalb kurzer Zeit wächst der Ausläufer zu einer kräftigen Pflanze heran, die ihrerseits wieder neue Ausläufer treibt. Ähnlich funktioniert die Vermehrung durch Absenker, nur dass man hier etwas nachhilft, weil die betreffende Pflanze nicht von selbst Ausläufer bildet. Für Absenker, durch die man zum Beispiel Rhododendren und Schneeballarten vermehren kann, nutzt man die Fähigkeit mancher Gehölze, an Zweigen, die längere Zeit Bodenkontakt haben, Wurzeln zu bilden. Im Frühjahr biegt man vorsichtig einjährige, unverzweigte Triebe von der Mutterpflanze zur Erde, fixiert sie mit einem Haken am Boden und häufelt etwas Erde darüber. Meistens fördert ein vorsichtiges Anritzen der Rinde die Wurzelbildung. Die Triebspitze muss allerdings ein ganzes Stück weit aus dem Boden herausragen, damit sich der Absenker mit Nährstoffen versorgen kann. Nach frühestens einem Jahr kann man nachsehen, ob sich ausreichend Wurzeln am Absenker gebildet haben, um die Jungpflanze zu ernähren. Ist dies der Fall, dann schneidet man den Absenker von der Mutterpflanze ab und setzt ihn am neuen Standort in den gut vorbereiteten Boden, wo man auch in den kommenden Wochen darauf achten sollte, dass genug Feuchtigkeit vorhanden ist.

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Garten
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Absenker, Absenkern, Absenkervermehrung, Ausläufer, Ausläufervermehrung, bewurzelte Ausläufer, Mutterpflanze, Vermehren durch Absenker, Vermehren durch Ausläufer, Wurzelbildung
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