Der immergrüne Vorgarten
Tanja | 19 Januar 2012 | 05:00Der Vorgarten ist die Visitenkarte des Hauses. Mit einer geschickten Dauerbepflanzung kann man ihn ganzjährig und ohne großen Pflegeaufwand dennoch ansprechend gestalten. Leider sind die meisten Vorgärten recht problematische Standorte: Oft auf der Nordseite des Hauses gelegen, mangelt es ihnen an Sonnenlicht, dafür bekommen die Pflanzen dort aber umso mehr Abgase und Zugluft von der Straße mit. Die kleine Grundfläche lässt es kaum zu, ausladende Gehölze zu pflanzen oder Beete in vernünftiger Größe anzulegen. Mit ein, zwei Sträuchern und einigen Bodendeckern ist der Platz oft schon erschöpft, ohne dass es wirklich nach etwas aussieht. Viele Gartenbesitzer haben sich für Rhododendren im Vorgarten entschieden, was sie aber bereits nach wenigen Jahren bereuen, da die Sträucher bei ungeschickter Sortenwahl, aber guter Pflege enorme Ausmaße bekommen können und im unteren Bereich verkahlen. Auch manche Konifere hat sich schon innerhalb kürzester Zeit zu einem drohenden dunklen Monster entwickelt, das alles andere erdrückt. In solch einem Fall muss dann meistens ein Fachbetrieb anrücken, um die Pflanzenriesen zu bändigen. Damit es gar nicht so weit kommt, sollte man gleich bei der Planung die richtigen Gehölze auswählen. Eine raffinierte Höhenstaffelung kleinwüchsiger Gehölze mit abwechslungsreichen Laubfarben und -strukturen sorgt für optische Tiefe und beugt Langeweile vor.
Ähnliche Themen auf diesem Portal
- Den Garten kreativ und individuell gestalten – Tipps und Tricks
Viele können sich nichts Schöneres vorstellen, als die Freizeit im eigenen Garten zu verbringen. Der eigene Garten soll individuell aussehen, man möchte sich wohl fühlen und viele möchten sich mit ihrem Garten auch präsentieren. Idealfall ist, wenn der Gartenbesitzer auch noch ein „selbsternannter“ Heimwerker ist, oder zumindest Interesse dafür hat. Werkzeuge mit guter Qualität für den - Reden mit Pflanzen
Vielen Menschen tut es gut, mit Ihren Pflanzen zu sprechen, weil sie annehmen, dass es auch ihren ihren Pflanzen gut tut. Die Erklärung dieses Phänomens ist jedoch weniger in der Botanik zu suchen als vielmehr in der Psychologie. Es ist ähnlich wie mit dem Gärtnern nach dem Mond: Gärtner, die sich solch einer Philosophie verschrieben - Der Blower-Door-Test
Beim Blower-Door-Test wird nur eine Tür oder ein Fenster geöffnet und dann mit einem winddichten Stoff- oder Kunststoffrahmen ausgefüllt. In dem Rahmen ist ein starker Ventilator eingebaut, der eine kleine Druckdifferenz zwischen dem Inneren des Hauses und der Umgebung aufbaut. Je nach Dichtheit des Hauses muss der Ventilator mehr oder weniger stark arbeiten, um die - Wühlmäuse identifizieren
Da Wühlmäuse und auch Maulwürfe kleine Hügel aufwerfen, muss man sie voneinander unterscheiden können. Denn Maulwürfe stehen unter Naturschutz. Maulwürfe fressen keine Pflanzen. Ihre unterirdischen Gänge sind im Querschnitt breit-oval, etwa 5 bis 6 cm breit und 4 bis 5 cm hoch. Wer einen Maulwurfshügel abträgt, kann feststellen, dass vom Hügel aus die Verbindung zum - Erste Hilfe bei gelben Blättern
Wer kennt das nicht: Rhododendron, Kamelie und Zitrone sehen aus, als sei die Gelbsucht ausgebrochen. Man düngt, man gießt, doch die Pflanzen sehen immer armseliger aus. Schaut man genauer hin, erkennt man, dass die Blätter häufig nicht völlig gelb gefärbt sind, sondern nur die Blattzwischenräume. Die Blattadern behalten ihr Grün. Meistens handelt es sich dann
Noch keine Kommentare.