Solaranlagen und der Versicherungsschutz

Werden Solaranlagen oder Photovoltaikanlagen auf dem Dach installiert, so können von ihnen auch Schäden verursacht werden. Es empfiehlt sich für Eigenheimbesitzer bei der eigenen Privathaftpflichtversicherung nachzufragen, ob Schäden die von solchen Anlagen ausgehen, schon beitragsfrei in den vorhandenen Policen eingeschlossen sind oder gegen einen Aufpreis mit versichert werden können.

Wer Eigentümer eines Mehrfamiliehauses ist, braucht statt der Privathaftpflichtversicherung eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung. Die Solar- oder Fotovoltaikanlage ist Bestandteil des Gebäudes und kann somit in der Regel in der Versicherungspolice mitversichert werden (z.B.bei AXA, HUK-Coburg). Bei einigen Versicherungstarifen sind solche Anlagen ohne Zuschlag mit versichert. Bei einer Neuinstallation muss die Versicherung über den Wert der Anlage informiert werden. Nach der Deckungszusage umfasst der Schutz dann Schäden, die durch Sturm (ab Windstärke 8), Hagel, Feuer , Blitz und Leitungswasser entstehen.

Eine All-Risk-Police braucht man für Schäden durch Diebstahl, Vandalismus und Bedienungsfehler die als Fotovoltaik- oder Elektronik-Versicherung angeboten werden. Bei kreditfinanzierten Anlagen sollte der Ertragsausfall über eine Betriebsunterbrechungsversicherung abgesichert werden. Hierbei leistet die Versicherung Ersatz, wenn durch einen Schaden an der Photovoltaikanlage der Energieversorger nicht mehr mit Strom beliefert werden kann.

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